Freitag, 15. November 2019

Pool: Rohbau

Jetzt da die Bodenplatte fertig ist, war der Rohbau dran. Dazu wurden 7 Paletten Schalsteine geliefert.
Danach ging es dann los und Steine wurden gesetzt.

Nach dem ersten Tag stand schon mal das Grundgerüst.
Am zweiten Tag wurde dann die Treppe gesetzt und vor allem viel Kleinarbeit gemacht, wie das Einsetzen des Skimmers, der Düsen und die Vorarbeiten für die Gegenstromanlage. 
Dabei wurde auch durchaus viel Staub aufgewirbelt, da die Treppe ja zurecht geschnitten werden musste, bis es dann fertig war.


ein paar Tage später kam dann wieder der Betonmischer

diesmal war es nur einer...

und dann ging es los..
und ein, zwei Stunden später waren 5qm Beton verfüllt.... 



Einen Tag später wurde ausgeschalt und die Sonne schien toll

So langsam sieht man was mal kommen wird...ein pool




Freitag, 18. Oktober 2019

Pool: Bodernplatte

Nun war es soweit...Aushub war fertig und die Bodenplatte musste vorbereitet und gegossen werden. Dazu wurden entsprechnder Armierungsstahl und -matten verlegt.

Am Morgen kam dazu dann der Betonmischer mit einen entsprechenden Ausleger und Pumpe.
Diese wurde dann soweit ausgefahren wie es ging und zusätzliche Schläuche angebaut um die Strecke von ca. 50m zu überbrücken. 


Danach ging es dann los...

Bis der Beton alle und die Platte fertig war...




Sonntag, 6. Oktober 2019

Baumpflege

Bevor wir bauen konnten mussten wir ja unser Grundstück einmal auf links drehen. Zurück blieben einige alte Bäume, denen wir nun etwas Aufmerksamkeit widmen mussten. 

Unsere Birke hatte in den letzten Jahren ein Trockenschaden am Haupttrieb entwickelt. Die Blätter wurden einfach nicht mehr grün bzw. waren auch sehr spährlich. Unser Walnuss hatte einen Trockenschaden im August. Da ist ein dicker Hauptast in der Mitte über einem Meter regelrecht gerissen. Weiterhin gab es mehrere Schäden durch die Stürme der letzten Jahre. Die Äste waren abgerissen, aber nicht ganz und es bestand immer die Gefahr das sie runterknallen und dann uns oder die Kinder treffen könnten. Das Trampolin war arg gefährdet. Auch war eine Menge Altholz von vorherigen Stürmen im Baum, welches raus sollte. 


Darum haben wir professionelle Baumpfleger engagiert, die am Freitag dann kamen. Sie haben bei der Birke den Haupttrieb gekappt, der nicht mehr grün wurde und den Baum so beschnitten, dass er auch hinterher noch wie ein Baum aussah.

Beim Walnuss haben sie vor allem die Sturmschäden beseitigt und dann an bestimmten Stellen die Äste so beschnitten, dass die Last genommen wird. Sie meinten, dass der Trockenschaden sich mit glück wieder zurückbildet.

Der Walnuss ist mindestens 80 Jahre alt und soll somit ein bisschen auf seine "Rente" vorbereitet werden. Er soll noch so lange wie möglich stehen bleiben. Er prägt das ganze Grundstück und gehört einfach dazu...Hier ein paar Fotos von der Aktion.
Walnuss, Trockenschaden (rot markiert)

Hebebühne
Die Birke mit dem trockenen Haupttrieb, vor dem beschneiden

Birke nach dem beschneiden, Äste werden gleich gehäckselt...

Walnuss vor dem Schnitt 

 
Danach, unten sehr viel lichter als vorher

Sonntag, 29. September 2019

Pool: Planung und erste Baumaßnahmen

Wir wohnen jetzt 4,5 Jahre in unserem Haus. Alles hat sich ein bisschen gesetzt und die wichtigsten Punkte wie Pflasterung Terasse, Innenhof und Einfahrt, Zaun sind soweit durch. Jetzt geht es an das Finetuning.

Die letzten 2 Jahre waren wie wir alle wissen ordentlich warm/heiß. Ab und zu sind wir bei einem Kumpel der einen Pool hat, aber wir hätten gerne unseren eigenen. Man ist einfach unabhängiger und die Kids können rein, wann sie wollen.

Also haben wir uns mal ein paar Angebote eingeholt und beraten lassen usw. Danach war die Entscheidung gefallen, dass wir einen gemauerten Pool aus Schalsteinen haben wollen. Größe: 3,5 mal 7 Meter innenmaß, 1,50 m tief. Für den Spaß und die Fitness gibt es noch eine Gegenstromanlage dazu. Der Pool soll direkt ans Haus ran und die Terasse dann noch ein bisschen erweitert werden.
Oben seht ihr mal so eine Idee von einer Planung. Orange ist die Umrandung/Poolterasse. Da wo keine Terasse ist (unterhalb) soll vielleicht die Parkstation einer mobilen Überdachung sein. Mal sehen, ist ja nicht gerade billig. 

Links unten, die graue Fläche: Hier wird ein kleines Gartenhaus hinkommen, in dem letztendlich die komplette Pooltechnik (Filteranlage, Pumpe usw) reinkommt. 

Aber, wie das so ist...vor dem Vergügen kommt die Arbeit und die hat an diesem Wochenende angefangen. Ich habe einen großen Bagger bei der Mietstation um die Ecke angemietet und dann ging es schon gestern los. Für den Bagger hatte ich einen Bekannten engagiert, der von Beruf Baumaschinenführer ist und normalerweise noch einem größeren fährt. Er baut Straßenböschungen oder auch Dämme für den Wasserschutz...also genau der, der auch mit dem 16 Tonner umgehen kann und da war ich sehr froh darüber. Ich glaube wenn ich das Teil hätte komplett bedienen müsste, wär alles rausgegkommen, aber kein gerades Loch. Wir haben insgesamt knapp 4 Stunden gebraucht, dann war die Arbeit getan. Beim Wetter hatten wir viel Glück gehabt...nur einmal ein bisschen geregnet, ansonsten recht trocken. Es gab wenig Kolleteralschaden (aufgewühlte Fahrspuren und so weiter). Hier könnt ihr das Ergebnis bestauen bzw. auch den Hergang euch ansehen:


Die Technik ist am Start
der erste "Anstich"

Mittendrin, statt nur dabei

Fertig

Und wieder ein Riesenaushub.

Tja, das wars...jetzt habe wir wieder Erde auf dem Grundriss rumliegen. einen gewissen Teil werden wir wieder zum Anfüllen zwischen Grube und den Poolmauern verwenden, aber der Rest (und das wird sehr viel sein) werden wir wohl entsorgen. Da werde ich mir noch mal einen Radlader ausleihen und dann mit entsprechenen Containern die Erde abfahren lassen. 

Morgen werde ich den Poolbauer anrufen und vollzug melden. Der soll kommen und die Bodenplatte erstellen und die Mauern hochziehen.

Nachtrag, 06.10.: am Freitag waren die Baumpfleger mit einer Hebebühne bei uns. Da habe ich die Gelegenheit ergriffen und bin mit hoch und habe aus 20m höhe ein Foto von unserem Aushub gemacht. Hier das Ergebnis:





Samstag, 1. September 2018

Zaun

Wir haben unser Grundstück 2013 gekauft und eine erste Amtshandlung war es, die ungesicherte Straßenseite mit einem Bauzaun zu sichern. Den hatten wir damals gekauft, da wir nicht wussten, wie lange der Zaun stehen soll. Ab ca. 2 1/2 Jahre war die Miete teurer als ein Kauf und daher haben wir uns entschieden den Zaun zu kaufen. Der wurde dann auch Ende September 2013 aufgestellt und hat uns 4 1/2 Jahre lang treue Dienste gleistet. Einen ausführlichen Beitrag dazu findet man im Blog weiter vorne.
 
Nun war also die Zeit gekommen, dass der Zaun weichen soll. Wir haben lange getüftelt und uns viele Gedanken gemacht, was nun sein soll. Von Stabgitterzaun, über Mauer und die Variante den Bauzaun aufzupimpen war alles im Gespräch. Final sind wir dann auf einen Zaun aus einer Kombination von Beton und Holz gekommen. Der Anbieter kommt aus Holland.



Uns hat die Kombination sehr gut gefallen und haben dann auch einen Anbieter in der Gegend gefunden, über den wir den Zaun bestellten und der den auch aufstellen würde.

Die Anlieferung kam dann auch Anfang März, 2018. Ein 40 Tonner fuhr vor und hat dann abgeladen



Somit hatten wir jetzt mehrere Tonnen Zaunmaterial bei uns im Innenhof stehen, der darauf wartete aufgestellt zu werden. Bevor es dazu kam, mussten wir aber einiges noch vorbereiten. Als erstes mussten wir den wieder hoch gewachsenenen Dschungel an den Garagen entfernen. Das hat dann ein Bekannter von uns mit schwerer Technik gemacht.

Damit war der erste Grundstock gelegt, da wir jetzt wieder an die linke vordere Grundstücksseite rankamen. Danach haben wir erst mal den Zaun um ein paar Meter aufs Grundstück versetzt, damit wir den Teil säubern konnten, wo der Zaun bisher gestanden hat.


Wie man aus den Fotos oben sehen kann, ist der Zaun in den 4 Jahren schon ordentlich zugewuchert. Vor allem Brombeere und Hagebutte haben uns das Leben schwer gemacht. Sehr hartnäckig. Ich habe die Woche vor und nach Ostern damit verbracht zu säubern und auch teilweise Wurzeln zu roden.

Nach Ostern war es dann so weit. 3 Typen kamen und haben angefangen den Zaun aufzustellen. Dabei haben sie ein ordentliches Tempo vorgelegt.


Die Löcher wurden mit einem großen Erdbohrer mit ordentlich Drehmoment gebohrt.

Nach knapp 4 Tagen war dann der komplette Zaun aufgestellt.
 
Im Anschluß gab es noch ein paar Nacharbeiten. Wir haben noch mal Erde anliefern lassen und auf unserer Seite an den Zaun gebracht und Rasen gesäht.

 
Und wieder waren wir dabei den Rasensamen feucht zu halten, damit er keimt. Das war insbesondere in diesem Sommer ein schwieriges Unterfangen, da es super trocken war. Stichwort Jahrhundertsommer in Sachsen-Anhalt.
 
Auch haben wir auf der anderen Seite noch mal Kies aufgebracht, so um die 9 Tonnen. Sollte ja auch da vernünftig aussehen.
 

Wir finden es hat sich wirklich gelohnt. Ein toller Zaun ist es geworden.
 
P.S.: Den Zaun haben wir übrigens wieder verkauft, für einen Selbsabholer, für ca. die Hälfte wie wir ihn vor 4 1/2 Jahren gekauft hatten.