Sonntag, 6. Oktober 2019

Baumpflege

Bevor wir bauen konnten mussten wir ja unser Grundstück einmal auf links drehen. Zurück blieben einige alte Bäume, denen wir nun etwas Aufmerksamkeit widmen mussten. 

Unsere Birke hatte in den letzten Jahren ein Trockenschaden am Haupttrieb entwickelt. Die Blätter wurden einfach nicht mehr grün bzw. waren auch sehr spährlich. Unser Walnuss hatte einen Trockenschaden im August. Da ist ein dicker Hauptast in der Mitte über einem Meter regelrecht gerissen. Weiterhin gab es mehrere Schäden durch die Stürme der letzten Jahre. Die Äste waren abgerissen, aber nicht ganz und es bestand immer die Gefahr das sie runterknallen und dann uns oder die Kinder treffen könnten. Das Trampolin war arg gefährdet. Auch war eine Menge Altholz von vorherigen Stürmen im Baum, welches raus sollte. 


Darum haben wir professionelle Baumpfleger engagiert, die am Freitag dann kamen. Sie haben bei der Birke den Haupttrieb gekappt, der nicht mehr grün wurde und den Baum so beschnitten, dass er auch hinterher noch wie ein Baum aussah.

Beim Walnuss haben sie vor allem die Sturmschäden beseitigt und dann an bestimmten Stellen die Äste so beschnitten, dass die Last genommen wird. Sie meinten, dass der Trockenschaden sich mit glück wieder zurückbildet.

Der Walnuss ist mindestens 80 Jahre alt und soll somit ein bisschen auf seine "Rente" vorbereitet werden. Er soll noch so lange wie möglich stehen bleiben. Er prägt das ganze Grundstück und gehört einfach dazu...Hier ein paar Fotos von der Aktion.
Walnuss, Trockenschaden (rot markiert)

Hebebühne
Die Birke mit dem trockenen Haupttrieb, vor dem beschneiden

Birke nach dem beschneiden, Äste werden gleich gehäckselt...

Walnuss vor dem Schnitt 

 
Danach, unten sehr viel lichter als vorher

Sonntag, 29. September 2019

Poolplanung und erste Baumaßnahmen

Wir wohnen jetzt 4,5 Jahre in unserem Haus. Alles hat sich ein bisschen gesetzt und die wichtigsten Punkte wie Pflasterung Terasse, Innenhof und Einfahrt, Zaun sind soweit durch. Jetzt geht es an das Finetuning.

Die letzten 2 Jahre waren wie wir alle wissen ordentlich warm/heiß. Ab und zu sind wir bei einem Kumpel der einen Pool hat, aber wir hätten gerne unseren eigenen. Man ist einfach unabhängiger und die Kids können rein, wann sie wollen.

Also haben wir uns mal ein paar Angebote eingeholt und beraten lassen usw. Danach war die Entscheidung gefallen, dass wir einen gemauerten Pool aus Schalsteinen haben wollen. Größe: 3,5 mal 7 Meter innenmaß, 1,50 m tief. Für den Spaß und die Fitness gibt es noch eine Gegenstromanlage dazu. Der Pool soll direkt ans Haus ran und die Terasse dann noch ein bisschen erweitert werden.
Oben seht ihr mal so eine Idee von einer Planung. Orange ist die Umrandung/Poolterasse. Da wo keine Terasse ist (unterhalb) soll vielleicht die Parkstation einer mobilen Überdachung sein. Mal sehen, ist ja nicht gerade billig. 

Links unten, die graue Fläche: Hier wird ein kleines Gartenhaus hinkommen, in dem letztendlich die komplette Pooltechnik (Filteranlage, Pumpe usw) reinkommt. 

Aber, wie das so ist...vor dem Vergügen kommt die Arbeit und die hat an diesem Wochenende angefangen. Ich habe einen großen Bagger bei der Mietstation um die Ecke angemietet und dann ging es schon gestern los. Für den Bagger hatte ich einen Bekannten engagiert, der von Beruf Baumaschinenführer ist und normalerweise noch einem größeren fährt. Er baut Straßenböschungen oder auch Dämme für den Wasserschutz...also genau der, der auch mit dem 16 Tonner umgehen kann und da war ich sehr froh darüber. Ich glaube wenn ich das Teil hätte komplett bedienen müsste, wär alles rausgegkommen, aber kein gerades Loch. Wir haben insgesamt knapp 4 Stunden gebraucht, dann war die Arbeit getan. Beim Wetter hatten wir viel Glück gehabt...nur einmal ein bisschen geregnet, ansonsten recht trocken. Es gab wenig Kolleteralschaden (aufgewühlte Fahrspuren und so weiter). Hier könnt ihr das Ergebnis bestauen bzw. auch den Hergang euch ansehen:


Die Technik ist am Start
der erste "Anstich"

Mittendrin, statt nur dabei

Fertig

Und wieder ein Riesenaushub.

Tja, das wars...jetzt habe wir wieder Erde auf dem Grundriss rumliegen. einen gewissen Teil werden wir wieder zum Anfüllen zwischen Grube und den Poolmauern verwenden, aber der Rest (und das wird sehr viel sein) werden wir wohl entsorgen. Da werde ich mir noch mal einen Radlader ausleihen und dann mit entsprechenen Containern die Erde abfahren lassen. 

Morgen werde ich den Poolbauer anrufen und vollzug melden. Der soll kommen und die Bodenplatte erstellen und die Mauern hochziehen.

Nachtrag, 06.10.: am Freitag waren die Baumpfleger mit einer Hebebühne bei uns. Da habe ich die Gelegenheit ergriffen und bin mit hoch und habe aus 20m höhe ein Foto von unserem Aushub gemacht. Hier das Ergebnis:





Samstag, 1. September 2018

Zaun

Wir haben unser Grundstück 2013 gekauft und eine erste Amtshandlung war es, die ungesicherte Straßenseite mit einem Bauzaun zu sichern. Den hatten wir damals gekauft, da wir nicht wussten, wie lange der Zaun stehen soll. Ab ca. 2 1/2 Jahre war die Miete teurer als ein Kauf und daher haben wir uns entschieden den Zaun zu kaufen. Der wurde dann auch Ende September 2013 aufgestellt und hat uns 4 1/2 Jahre lang treue Dienste gleistet. Einen ausführlichen Beitrag dazu findet man im Blog weiter vorne.
 
Nun war also die Zeit gekommen, dass der Zaun weichen soll. Wir haben lange getüftelt und uns viele Gedanken gemacht, was nun sein soll. Von Stabgitterzaun, über Mauer und die Variante den Bauzaun aufzupimpen war alles im Gespräch. Final sind wir dann auf einen Zaun aus einer Kombination von Beton und Holz gekommen. Der Anbieter kommt aus Holland.



Uns hat die Kombination sehr gut gefallen und haben dann auch einen Anbieter in der Gegend gefunden, über den wir den Zaun bestellten und der den auch aufstellen würde.

Die Anlieferung kam dann auch Anfang März, 2018. Ein 40 Tonner fuhr vor und hat dann abgeladen



Somit hatten wir jetzt mehrere Tonnen Zaunmaterial bei uns im Innenhof stehen, der darauf wartete aufgestellt zu werden. Bevor es dazu kam, mussten wir aber einiges noch vorbereiten. Als erstes mussten wir den wieder hoch gewachsenenen Dschungel an den Garagen entfernen. Das hat dann ein Bekannter von uns mit schwerer Technik gemacht.

Damit war der erste Grundstock gelegt, da wir jetzt wieder an die linke vordere Grundstücksseite rankamen. Danach haben wir erst mal den Zaun um ein paar Meter aufs Grundstück versetzt, damit wir den Teil säubern konnten, wo der Zaun bisher gestanden hat.


Wie man aus den Fotos oben sehen kann, ist der Zaun in den 4 Jahren schon ordentlich zugewuchert. Vor allem Brombeere und Hagebutte haben uns das Leben schwer gemacht. Sehr hartnäckig. Ich habe die Woche vor und nach Ostern damit verbracht zu säubern und auch teilweise Wurzeln zu roden.

Nach Ostern war es dann so weit. 3 Typen kamen und haben angefangen den Zaun aufzustellen. Dabei haben sie ein ordentliches Tempo vorgelegt.


Die Löcher wurden mit einem großen Erdbohrer mit ordentlich Drehmoment gebohrt.

Nach knapp 4 Tagen war dann der komplette Zaun aufgestellt.
 
Im Anschluß gab es noch ein paar Nacharbeiten. Wir haben noch mal Erde anliefern lassen und auf unserer Seite an den Zaun gebracht und Rasen gesäht.

 
Und wieder waren wir dabei den Rasensamen feucht zu halten, damit er keimt. Das war insbesondere in diesem Sommer ein schwieriges Unterfangen, da es super trocken war. Stichwort Jahrhundertsommer in Sachsen-Anhalt.
 
Auch haben wir auf der anderen Seite noch mal Kies aufgebracht, so um die 9 Tonnen. Sollte ja auch da vernünftig aussehen.
 

Wir finden es hat sich wirklich gelohnt. Ein toller Zaun ist es geworden.
 
P.S.: Den Zaun haben wir übrigens wieder verkauft, für einen Selbsabholer, für ca. die Hälfte wie wir ihn vor 4 1/2 Jahren gekauft hatten.


Dienstag, 1. August 2017

Spielplatz

Wir hatten kurz nach unserem Einzug ins neue Haus auch ein neues Spielgerüst für unsere Kinder gekauft. Dieses Gerüst sollte jetzt noch mal ein bisschen aufgehübscht werden. Kantensteine wollten wir vor allem setzen und Fallschutzmatten, da wo die Kinder immer die Leiter hoch gehen bzw. die Rutsche runter kommen.
Als erstes haben wir uns das richtige Equipment besorgt. Der Mischer kommt von einem Kumpel, da wir ja die Kantensteine setzen mussten und dafür Beton brauchten..

Dann ging es ans setzen der Kanten. Vorher haben wir natürlich fachmännisch mit Maurerschnur die Lage der Steine abgesteckt...

 ...und dann die Steine gesetzt.

Das sah dann tatsächlich halbwegs professionell aus...

...und irgendwann...

 ...waren wir fertig. Das hat uns ein Tag gekostet.Die Kinder haben wir bei den Omas gelassen, da wir es ansonsten nicht geschafft hätten.
Nachdem wir fertig waren haben wir im Laufe der Wochen noch Sand bestellt und den in den Spielplatz gebracht. Kleines Highlight sind die grünen Pfosten links und rechts. Die haben wir einbetoniert um dann das Sonneschutzsegel befestigen zu können.
Wir sind mit dem was wir gemacht haben sehr zufrieden. War unser erstes mal, dass wir Kantensteine gesetzt haben und dafür ist es wirklich gut geworden...

Mittwoch, 28. Juni 2017

Pflasterarbeiten

Wir schreiben das Jahr 2017 und so langsam gehen uns die Aussenanlagen auf den Wecker. Insbesondere die fehlende Pflasterung des Innenhofs und der grobe Schotter vor den Garagen. Stolperfallen durch Löcher bzw. der grobe Schotter sind für die Kinder nicht schön und wenn man fällt, holt man sich schnell blutige Knie. Auch ist das Laufen auf der Grauwacke ist sehr unangenehm.

Das sollte sich ändern. Somit haben wir unseren Galabauer, den wir bereits bei den ersten Arbeiten hatten und einen zweiten ortsansässigen Galabauer gebeten, uns ein Angebot zu machen. Letztendlich haben wir uns für unseren alten Galabauer entschieden.

Im Juni 2017 ging es dann los. Schweres Gerät wurde herangschafft. Ein neuer großer Bagger war da und hat unseren Jüngsten ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert.


 

Erst mussten noch mal Wurzeln entfernt werden von den Fichten, die wir bereits vor dem Bau haben fällen lassen. Wir hatten bereits im Vorfeld 2 große Wurzeln von einem Bagger ziehen lassen eine Dritte musste weichen. Da wir eine große Pflasterfläche planen wollten wir auf Nummer sicher gehen und haben einen zweiten Sickerschacht einbauen lassen, der das Regenwasser vom Pflaster mit aufnehmen soll.

Danach wurde die Grauwacke hoch genommen, gerade gezogen und verdichtet.


Das setzten der Kanten war dann noch mal ein aufwändiger Arbeitsschritt bis dann geplastert werden konnte. Das ging dann recht schnell voran.

Ein zweites Toor sollte sicherstellen, dass die Hunde oder Kinder nicht so einfach auf die Straße rennen konnten.
Am Ende war der Innenhof endlich fertig...
...wo wir in Zukunft sicher die eine oder andere Party feiern können oder auch einen potentiellen Wohnwagen ein Abstellplatz geben könnten. 


Aber so ganz fertig waren wir noch nicht. Auch vor unseren Garagen haben wir noch Gittersteine setzen lassen. Hier sollte die Zufahrt zu den Garagen und dem Grundstück generell noch schick werden:


Dies sind die gesammelten Gittersteine die in die Zufahrt sollen

Bagger bearbeitet die Fläche vor den Garagen und der Zufahrt

 

Fertige Fläche vor der Einfahrt...

...und den Garagen..schick geworden.
4 Wochen nach den Arbeiten kam der große Regen und man muss sagen, der Galabauer hat ganze Arbeit geleistet. Trotz 140 l/m² innerhalb von 2 Tagen hatten wir keine Probleme. Das Regenwasser ist schön nach rechts abgelaufen und das was noch in Richtung Haus kam wurde von der Rinne im Vordergrund aufgenommen. Einzig beim Sickerschacht wurde der Überlauf vergessen. Das wurde aber Problemlos vom Galaubauer nachgeholt.